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Forschung am Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung

Die meist interdisziplinär ausgerichteten Forschungsaktivitäten am Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung reichen von der (raum- bzw. landschaftsbezogenen) Grundlagenforschung bis hin zur angewandten Forschung.

Da es im Bereich der Grundlagenforschung v. a. um den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn geht, steht dort die Überprüfung sowie die Weiterentwicklung raum- bzw. landschaftsbezogener Theorien bzw. daraus abgeleiteter Hypothesen mit Hilfe wissenschaftlich anerkannter Methoden und Modelle im Vordergrund. Zum Einsatz kommen hier statistische (konfirmative oder explorative) Methoden; in der explorativen Forschung werden neben quantitativen zusätzlich auch qualitative Methoden genutzt.

In der angewandten Forschung stehen dagegen konkrete Problemstellung und Anwendungskontext im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Forschungsaktivitäten haben insbesondere in der Kundenauftragsforschung oft transdisziplinären Charakter. Die relevanten Kriterien sind hier Kundennutzen und Kundenzufriedenheit.

Der Lehrstuhl Landschaftsökologie und Landschaftsplanung versteht sich als Akteur auf unterschiedlichen Ebenen der Forschung. Diese umfassen die lokale Ebene (mit kommunalem oder konkretem Projektbezug), die regionale Ebene (Ruhrgebiet, Land Nordrhein-Westfalen) die nationale (Bundesrepublik Deutschland) sowie die internationale Ebene (mit den Schwerpunkten Europa, Asien, USA). Insbesondere die internationale Kooperation im Rahmen von Forschungsnetzwerken gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Es existieren folgende Forschungsschwerpunkte:

  • Validierung und Entwicklung landschaftsökologischer und -planerischer Methoden, insbesondere zur Bewertung und Optimierung von Landschaftsfunktionen sowie des Landschaftsbildes;
  • Raum- und landschaftsbezogene Klimafolgen;
  • Konzepte für eine nachhaltige Landnutzung;
  • Kulturlandschaftsforschung;
  • Empirische Wirkungsforschung und Evaluation von Umweltplanungs- und Förderinstrumenten;
  • Weiterentwicklung und Effektivierung landschafts- und umweltplanerischer Instrumente (einschließlich UVP und SUP), insbesondere auch partizipativer Planungsinstrumente, -verfahren und-methoden, auch unter Einsatz neuer Technologien;
  • Freiraumforschung, Freiraumpolitik, Flächenhaushaltsmanagement;
  • Wirkungen von Freiräumen auf den Grundstückswert.