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Veranstaltungsnummer:
09202102
Art:
M-Projekt
Semester:
Wintersemester
Umfang:
8 SWS / 10 Credits
Zielgruppe:
M.Sc.
Verantwortlich:
Dr. Anne Budinger
Christina Haubaum
Zeit:
Montags 08.30 bis 11.45 Uhr
Mittwochs 08.30 bis 11.45 Uhr
Raum:
GB III / R. 319
Beginn:
21.10.2015

M02 Freiräume für Kinder und Jugendliche, unterschiedlicherAnsätze ihrer Beteiligung im Planungsprozess – ein internationaler Vergleich

Projektgegenstand

Wenn es um die Bildung und die Einbeziehung von Kindern in den räumlichen Alltag geht, gelten unsere skandinavischen Nachbarn als Vorreiter und Vorbild. Aber sind sie das auch im Bereich Partizipation im Planungsprozess von Kindern und Jugendlichen?

Die Ausgangslage ist in nahezu allen europäischen Städten gleich: Dass Städte Freiräume brauchen ist in der Literatur unumstritten. Ebenfalls bekannt ist die Tatsache, dass in Freiräumen unterschiedliche Nutzergruppen aufeinander treffen, die unterschiedliche Ansprüche an den einen Raum haben. Kinder und Jugendliche sind Gruppen, für die das Vorhandensein und die Nutzbarkeit von öffentlichen Grün und Freiflächen von besonderer Bedeutung sind. Erste Untersuchungen der Projektarbeit können daher sein, welche Formen von Freiräumen von Kindern und Jugendlichen nachgefragt werden und wo
gegebenenfalls Nutzungskonflikte entstehen. Interessant ist hier die Analyse von länderspezifische Unterschieden.

Eine weitere zentrale Frage die sich stellt ist, wie und ob diese unterschiedlichen Ansprüche in den Planungsprozess einbezogen werden. Bestandteil guter Planung ist die Beteiligung der Bürger am Planungsprozess. Dies sollte auch in besonderem Maße für Freiräume gelten. Gerade Kinder und Jugendliche sind eine Bevölkerungsgruppe, für die es besonderer Beteiligungsinstrumente bedarf und deren Bedarf an Freiraumtypen über das von Spielplätzen hinausgeht. Unterscheiden sich Partizipationsansätze in den skandinavischen Ländern? Ist eine Erfolgskontrolle möglich? Können wir von anderen Ländern oder andere Länder von uns lernen? Das alles könnten Fragen und Zielvorstellungen für das Masterprojekt im Wintersemester sein.