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28 Studierende aus dem Irak zu Gast bei der Summer School an der TU Dortmund

 

 

Bildinformation:
Die Studierenden aus Dohuk mit den Lehrenden der TU Dortmund und Universität Dohuk zusammen.
Bild: Uwe Grützner/TU Do

 

28 Studierende der Universität Dohuk im Nordirak absolvieren eine sechswöchige Summer School in Deutschland. Zum Auftakt kamen die 16 Studentinnen und 12 Studenten der Raumplanung zu ihrer Partner-Fakultät an die TU Dortmund. Die Summer School ist Teil ihres Studiums. Bereits zum dritten Mal wird die Summer School organisiert, die als Bestandteil des Studiums in Dohuk von den Studierenden des sechsten Semesters zu absolvieren ist. der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) unterstützt wie immer auch diese Maßnahme.

Dortmund ist die erste Station für die Studierenden, die im sechsten Semester im Bachelor-Studiengang „Planning in Iraq“ studieren. Dieser Studiengang wird traditionell von der Fakultät Raumplanung der TU Dortmund unterstützt. „Der sechswöchige Aufenthalt in Deutschland ist für die Studierenden sicherlich ein Höhepunkt ihrer Studienzeit“, sagt Dr. Hasan Sinemillioglu, der maßgeblich am Programm für die Studierenden mitgearbeitet hat.

An der TU Dortmund werden die Studierenden einerseits mit dem Studiengang Raumplanung vertraut gemacht. Andererseits stellen ihnen Referentinnen und Referenten Planungsverfahren in Deutschland vor – mit einem Schwerpunkt auf Planung in der Region. Kommunale Planung am Beispiel von Dortmund ist ebenso Thema wie Landschaftsplanung, auch unter ökologischen Gesichtspunkten.

Die dritte Woche der Summer School führt die kurdischen Studierenden nach Berlin. Ein Besuch des Bundestags steht dort ebenso auf dem Programm wie eine Einführung in die Landesplanung von Berlin und Brandenburg und das Verhältnis der früheren DDR zur damaligen Bundesrepublik. Logistik und Transportsysteme sind in der vierten Woche Themen für die Studierenden, wenn sie nach Hamburg „umziehen“ Eine Reflexionsphase beendet die Summer School, die zuvor immer wieder Gelegenheit zu Exkursionen gegeben hat.

„Ich freue mich, dass wir unsere Zusammenarbeit mit der University of Dohuk verstetigen konnten“, sagte Prof. Gruehn. „Auch wenn das Kurdengebiet im Nordirak von kriegerischen Auseinandersetzungen zum Teil verschont blieb, stellen die Verwerfungen, die der Konflikt im Irak brachte und immer noch bringt, das Land auch vor raumplanerische Herausforderungen. Wir freuen uns, dass wir  helfen können, diese zu bewältigen.“

 

Ansprechpartner für Rückfragen:

Dr. Hasan Sinemillioglu

Telefon: 0231 – 755 5103

E-Mail: Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailhasan.sinemillioglu(at)tu-dortmund.de

28.05.2018 08:44 Alter: 49 Tage